Sport ist Mord #3 – Laufbandyoga

Momentan plane ich noch, mich nach meinem 4-wöchigen Probeabo im Fitnesstudio, erstmal für 6 Monate dort anzumelden. Das ist dann mit einem „Body-Check“ verbunden. Was ich davon bisher weiß ist folgendes:
Es wird die Kraft in einzelnen Muskelgruppen „gemessen“ und der Zustand meines Herz-Kreislaufsystems beurteilt.

Diese ersten 4 Wochen sind für mich also irgendwie fast sowas, wie eine Vorbereitung auf diesen „Body-Check“. Wobei mich ja die Veränderung innerhalb der 4 Wochen deutlich mehr interessieren würde, als der Ist-Zustand bei diesem einen Termin.

Beim Erstellen des Trainingsplans habe ich ja schon bemerkt, dass ich auf dem Laufband meine „Herztätigkeit“ deutlich besser dosieren kann. Also habe ich mich heute dort aufgewärmt. Und wieder wehrt sich in mir etwas gegen den Gedanken, statt draußen in einem klimatisierten Raum auf der Stelle zu laufen…
Schon zu Hause kam mir der Gedanken, dass ich habe mir schon lange nicht mehr die Zeit genommen habe, den Yoga-Vidya-Satsang-Podcast zu hören. Während man so läuft hat der Kopf ja irgendwie Pause, sagt man. Bei mir ist die Pause-Taste wohl kaputt und daher gab es heute Yoga für meinen Kopf:

engagierte Gelassenheit mit Swami Vishnu

Ein wundervoller Podcast. Und wie gut genau dieser Satsang-Mitschnitt zum Training passt!

Lerne alles zu mögen, was du tun musst.

Ich habe heute auf dem Laufband schon gelernt, das Laufen zu mögen. Nicht, indem ich mich auf meine Atmung konzentriere oder in jede Bewegung hineinspüre, sondern indem ich meinen Kopf beschäftige. Genau das wollte ich ja auch, den Körper mit Bewegung beschäftigen, damit der Kopf in Ruhe arbeiten kann. Wenn meine Studienbriefe jetzt noch als Audiodatei verfügbar wären, das wäre traumhaft. Aber würde wohl auch nur in meinen Träumen passieren.

Heute war ich außerdem deutlich ruhiger, es lag wohl nicht nur am „Yoga-Geist“, sondern auch daran, dass ich wusste, was mich erwartet. Ein Laufband, 5 Übungen an den Geräten und ein Fahrrad. dazu noch ein wiederkehrender Ablauf.

In der Ruhe liegt die Kraft.

Ruhig, wie ich also war, hatte ich auch tatsächlich mehr Kraft. Übungen, die beim ersten Mal für mich grenzwertig schwer waren, konnte ich heute mit dem gleichen Gewicht problemlos ausführen. Auch das Fahrrad durfte mir heute seine zweite Stufe zeigen und trotzdem hüpfte mein Herz nicht aus der Brust!

Der Besuch war also ein voller Erfolg. Und gelacht habe ich! Ganz für mich alleine in meinem zügigen Wanderschritt mit Yoga im Ohr.

Bewegungsdrang

Ich glaube, ich bin krank.
Seit nunmehr drei Wochen überkommt mich Sonntags ein nie gespürter Bewegungsdrang.

Ich würde dann gerne laufen gehen, lasse es aber, weil ich aufgrund meines jahrelangen Stillstandes ohnehin nicht weit komme. 2008 habe ich das mal ausprobiert. Meine vorhandene Kondition würde den mächtigen Bewegungsdrang nicht stillen können.
Oder schwimmen. So richtig Bahnen schwimmen. Aber hier gibt es irgendwie auch keine einfache Schwimmhalle. Außerdem haben die „normalen mit eckigem Becken“ ja zumeist so blöde Öffnungszeiten.

Also sitze ich dann zu Hause und ärgere mich. Bin zappelig und versuche die Energie in Lernmotivation umzuwandeln. Irgendwie.

Meine Mutter würde mir jetzt zu Yoga raten:

Mach doch das Sonnengebet. So oft, bis du zur Ruhe gefunden hast, dann kannst du dich auch konzentrieren…

Einen Versuch wäre es ja eigentlich wert…