Sport ist Mord #9 – Ich hab’s getan!

Ich habe gekündigt. Die Mitgliedschaft im Fitnessstudio. Und es wurde Zeit.

Vor kurzem hat der Froschkönig darüber nachgedacht, dort auch zu trainieren, das wäre sicher gute Motivation gewesen. Zusammen etwas machen.
Er hat sich aber aufgrund der Kosten und den (vermutlich üblichen) Vertragsbedingungen dagegen entschieden und wird jetzt „Fit ohne Geräte“.
Für mich wäre das aktuell nichts. Ich kann mich noch gut an meinen „Ich-mache-zu-hause-jeden-Tag-Yoga-und-wenn-es-nur-das-Sonnengebet-ist-Versuch“ vor ein paar Jahren erinnern. Es wurde dann meistens eher „Yoga-Nidra“ und ich bin nicht nach einer halben Stunde fit wieder aufgestanden.

Ich versuche jetzt seit 3 Wochen etwas anderes. Ich versuche zu laufen. Mal wieder. Mein dritter Versuch.

Der erste war in der 12. Klasse. Ich hatte eine Strecke bei meiner Oma im Wald, die ich versucht habe zu laufen. Ich hab das vielleicht so 10 Mal gemacht, es aber nie geschafft. War bereits nach einem Bruchteil der Runde total fertig, hatte fast immer Seitenstiche und überhaupt kein Gefühl Fortschritte zu machen.
Versuch 2 war irgendwann in Aachen. Ich habe direkt am Westpark gewohnt und dachte, dass es doch eine tolle Idee wäre, da ein paar Ründchen zu joggen. Der Weg dorthin war von mir aus leicht bergab. Ich habe es nicht geschafft bis da zu joggen und dann nach 100m immer mit (vermutlich) feuerrotem Kopf zu gehen statt zu laufen war mir irgendwie peinlich.

Jetzt bin ich also bei Versuch Nummer 3.
Den beschreibe ich dann aber nächstes Mal…

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bofrost*-Produktmarketing

Der Froschkönig und ich sind Kunden beim bofrost*. Und zwar sehr gerne.
Ich persönlich liebe ja die boBömbchen. Sie wurden erst vor kurzem (wieder) neu ins Programm aufgenommen. Selbst unser Verkaufsfahrer kannte sie nicht. Aber als ich noch mit meiner Mutter und meiner Oma in einem Haus gewohnt habe, gab es die schon mal. Das ist aber mehr als 15 Jahre her.

Heute war er wieder hier, der Verkaufsfahrer. Schon im Vorfeld haben wir uns Gedanken über die Sauerbratenroulade gemacht. Hier das Bild der bofrost*-Homepage:

Quelle: bofrost.de

Quelle: bofrost.de

Wir haben gerätselt, wie groß wohl die Enttäuschung ist, wenn man sie dann vor sich auf dem Teller hat. Wir haben usn gefragt, wie dieses Bild wohl manipuliert wurde. Ob es wohl wirklich so viele „Fleischumwicklungen“ sind? Mittlerweile wissen wir es:

  • kleiner Teller
  • weniger Soße
  • kleinere Knödel
  • Perspektive

Bei uns sah es dann so aus:

Günstige Perspektive

Günstige Perspektive

Die Abbildung suggeriert mehr!

Die Abbildung suggeriert mehr!

Eigentlich kann man an den Zutaten sehr genau erkennen, was – und vor Allem: wie viel – man bekommt. Es handelt sich insgesamt um 500g Produkt auf zwei Kochbeutel verteilt.
Man sollte jedoch bedenken, dass darin auch die Soße enthalten ist:

Sauerbratenroulade 40% (Rindfleisch 65 %, Wasser, Weizenmehl, Backobst 7 % (Aprikosen, Pfirsiche, Backpflaumen, Birnen, Äpfel), Eier, jodiertes Speisesalz, Kräuter (Petersilie, Dill, Basilikum), Hefe, Gewürze (Chili, Curry, Fenchel, Lorbeer, Pfeffer, Piment, Zwiebel, Sellerie), Karamellzucker, Zucker, Branntweinessig), Wasser, Rinderfond (Wasser, Rindfleischextrakt), Zwiebeln, Apfelkraut (Äpfel, Birnen, Zucker, Geliermittel (Pektine)), Apfelmus (Äpfel, Zucker), Rapsöl, Zucker, Branntweinessig, modifizierte Maisstärke, Sellerie, Karotten, jodiertes Speisesalz, Tomatenmark, Karamellzucker, Gewürze (Liebstöckelwurzel, Pfeffer, Nelke, Sellerie, Chili, Curry, Fenchel, Lorbeer, Piment), Kräuter (Basilikum, Dill), Palmfett.
(Quelle: bofrost.de)

Demzufolge 100g Roulade (40%), 150g Soße (60%). Von den 100g Roulade sind dann tatsächlich 65g Rindfleisch (26% der Gesamtmenge).
Geschmacklich ist sie aber ganz in Ordnung. Die Soße ist etwas flüssig, aber man erkennt, dass es Sauerbratensoße ist. Das Fleisch ist mager und nicht zu trocken. Ebenfalls leicht sauer – wie es sich auch gehört!
Die Zubereitung ist ebenfalls denkbar einfach – und durch die Kochbeutelgeschichte ist in dem Kilopreis von 19,90€ immerhin kein Wasser enthalten, dass bei der Zubereitung verdunstet…

Fazit:

Eher eine schnelle, aber feine Mahlzeit für besser verdienende Singles. Als Festtagsmenü hauptsächlich unterhaltsam.

Wirklich gelungenes Produktmarketing. Wirklich gelungene Manipulation!

Haare, nichts als Haare! #2 – Die Meisterprüfung

Es war im Sommer 2009. Ich war unzufrieden mit meinen Zotteln und eine Bekannte meinte, dass jemand ein Modell für eine Meisterprüfung sucht. Da sei ich doch perfekt für geeignet. Ich war nicht abgeneigt. Was sollte auch schon schief gehen? Es ging ja nicht um eine Gesellenprüfung. Die Dame sollte ihr Fach ja schon verstehen. Und eine angehende Meisterin erst recht!

Ich habe mich mit der gelernten Frisörin getroffen und fand sie so weit ganz nett.
Sie hatte eine recht klare Vorstellung von ihrem Projektthema, „Flamenco“, und ich eine ebenso klare Vorstellung davon, was sie mit meinen Haaren machen durfte, Stufen, die kürzeste mindestens schulterlang. Wegen der Haarnadeln.
Für sie war das kein Problem, es komme ja darauf an, dass es eine deutlich Veränderung gebe. Die sei einerseits schon durch die geplante Farbe gegeben, und bei einem absolut stufenlosen Schnitt, sei eben auch das bloße Schneiden von Stufen schon sehr deutlich.

In den Wochen vor der Prüfung wurde ich von ihr verwöhnt. Sie zupfte mir die Augenbrauen, färbte meine Wimpern und übte mich zu schminken. Das Make Up war eindeutig Geschmacksache. Mich beruhigte allerdings, dass sie selbst meinte, es sei nur deshalb so übertrieben, weil dies zum Thema passe und in einer Prüfung so üblich sei.

So weit so gut.

Am Abend vor der Prüfung bekam ich dann doch Angst. Ich ging zu einer „schwarzen Party“ und war wehmütig betrank mich.

Der Tag war gekommen. Sie holte mich ab, klebte mir künstliche Fungernägel auf und für mich gab es kein Entrinnen.

„Vorher-Fotos“ wurden gemacht:

Sie begann sofort mit der Farbe. Während diese einwirkte, kümmerte sie sich um meine Fingernägel. Aber um die geht es hier nicht.
Nach der Farbe bekam ich quasi unmittelbar mit dem ersten Schnitt einen Schreck. Es waren die unteren, die also eigentlich längsten Haare. Sie machte dort einen Schnitt direkt unterhalb vom Nacken! Ich war den Tränen nahe und zischte nur durch meine Zähne, dass das SO nicht vereinbart war.  Die nette, blonde Frau guckte mich unschuldig und absolut perplex an. Gleichzeitig ängstlich. Würde ich ihr die Prüfung vermasseln?

Ich hätte es verdammt nochmal tun sollen!

Heute bin ich mir nicht sicher, ob sie von Anfang an nicht verstanden hat, wie lang meine Haare mindestens bleiben sollten, oder ob es ihr einfach egal war. Fakt ist, ich war sehr kurz davor war einfach loszubrüllen.

Dass ich von den Prüfern behandelt wurde, als sei ich ein bloßer Puppenkopf machte es mir nicht leichter. EinIdiot drehte meinen Kopf einfach hin und her, als wäre er ein Joystick!
Irgendwann war es vorbei. Ich musste mich umziehen das fertige Produkt (inkulsive dem männlichen Modell) wurde betrachtet und bewertet. Die Modelle der anderen Prüflinge fanden meine Verwandlung ach so toll und ich war weiterhin den Tränen nahe.
Zum Abschluss wurde das Grauern auch noch fotografiert. 


Der Fotograf war einer ihrer Lehrer und bearbeitet die Bilder selbst. Ihm war mein Gesicht offensichtlich zu rund und ihr Lippenstift nicht rot genug.

Ich wurde nicht ein Mal gefragt, ob mir das Ergebnis gefällt und meine Peinigerin stellte mir diese Frage erst in ihrem Auto. Ich sagte nur:

Es ist kürzer als besprochen.

Es lohnt sich nicht, sich jetzt darüber zu ärgern, dass ich nicht aufgestanden bin.
Aber der Titel „Meister“ hat für mich jegliche Bedeutung verloren. Wer nicht auf den Menschen eingeht, dessen Haare da „verarbeitet“ werden, der verdient für mich gar keinen Titel. Und dennoch hat sie diese Prüfung bestanden und darf ihn nun tragen.

Das ist dann übrigens ihre Interpretation von „Flamenco“:

Flamenco

Erlebnisreise in Berlin

Wir waren in Berlin.
Und zwar etwa 50 Stunden lang.

In diesen 50 Stunden habe ich vieles gelernt,…
… z.B. dass man vom Gehen Muskelkater bekommen kann. Und zwar nicht am nächsten Tag, wie das ja so üblich ist bei Muskelkater, sondern noch am selben Tag. Während ich „in letzter Instanz“ meine Rinderroulade aß, hat er sich angeschlichen. Denn anschließend konnte ich nur unter Schmerzen aufstehen. Vorderseite Oberschenkel und die Muskulatur am Schienbein (!!!) waren die Hauptschmerzherde.
… man kann nämlich auch unter der Ferse Blasen bekommen. Auch in Schuhen, in denen man schon viele, viele Stunden und Kilometer gelaufen ist.

Und ich habe noch mehr erlebt, …
… da waren Schuhe. Trippen. Die wohl bequemsten Schuhe der Welt. Das hat mir eine Arbeitskollegin gesagt und ich habe es am Dienstag am eigenen Fuß spüren können. Und obwohl diese Schuhe das großartigste Fußgefühl meines Lebens waren, waren sie auch eine riesige Enttäuschung. Optisch sagten sie mir an meinen Füßen kein bisschen zu. Und auch wenn sie „gefühlt“ perfekt sind, so sind sie nicht annähernd das Geld wert, das sie kosten, wenn sie nicht anzieht, weil man nicht damit gesehen werden möchte. Taurus, wir werden uns so schnell nicht wieder treffen.
… so kann man auch den Ausblick von der Hotelbar als Erlebnis bezeichnen. In dem Fall einfach Fotos zur Erläuterung:


… da gab es in der „sky.bar“ zum tollen Ausblick zwei der leckersten Mojitos, die ich bisher getrunken habe. Diese Verschmelzung vom Minze und Rohrzucker. Eine Gaumenfreude.
… meine Fahrten mit der „Tram“ hatten für mich irgendwie Zeitreise-Charakter. Auch wenn in meiner Heimatstadt die letzte „Öcher Tram“ bereits 10 Jahre vor meiner Geburt gefahren ist, erinnert mich dieser Name doch an „zu Hause“. Und ich hätte Aachen gerne mit Schienen in den Straßen erlebt. So erschrecke ich mich in fremden Städten immer wieder, wenn plötzlich Züge auf der Straße fahren. Ober mitten über irgendwelche Plätze. Gewundert hat mich allerdings, dass nicht ein einziges Mal jemand meine Fahrkarte sehen wollte. Obwohl in einer Tram scheinbar ein Kontrolleur mitgefahren ist. Haben die in Berlin etwa Angst zusammengeschlagen zu werden wenn sie jemanden nach seinem Ticket fragen?!
… den Besuch des Holocaust-Mahnmals kann man wohl nur als „Erlebnis“ beschreiben. Es ist beängstigend. Und erdrückend. Und es ist genial. Diese Stimmung, die einen automatisch überkommt, wenn man zwischen diesen riesigen Säulen umhergeht. Sie wird nicht gestört durch Jugendliche, die gleichzeitig darauf rumturnen und von Block zu Block springen. Vielleicht wird sie sogar verstärkt. Sie reißt einen mit. Und leider lässt sie sich nicht mit einer kleinen Kompaktkamera einfangen.

… im Vorfeld der Berlin-„Reise“ hatte ich nur eine Planung. Und zwar wollte ich ins Pergamonmuseum, mitsamt Panorama. Ich hatte den Artikel darüber im GEO gelesen und wurde dadurch angefixt. Das Panorama ist fantastisch. Selbst wenn der Froschkönig dabei ist und auf Fehler im Schattenwurf aufmerksam macht. Tipp für jeden, der es sich noch ansehen möchte: Ticket online buchen! Die Schlange vor Ort ist nicht zu empfehlen und so leicht zu umgehen. Die Ausstellung dazu ist schön. Neben der ständigen, die schon allein durch die bekannte Teilrekontruktion des Zeus-Altars beeindruckt, sind einige zusätzliche Stücke zu begutachten. Ein wenig „Geschichte der Geschichtswiederherstellung“.

Auch die Wirkung des Panoramas kann man nicht auf einem Bild festhalten, man muss es mit eigenen Augen sehen. Und man darf sie auch gar nicht Fotografieren. Und das ist gut so! Blitzlicht auf der plattform würde die Stimmung ruinieren. Die Wirkung erheblich reduzieren.
… als Seifenblasenfan, war für mich der Weg vom Rechstag zum Brandenburger Tor besonders toll. Straßenkünstler. Mit Seifenblasen. Herrlich.

Im Vorfeld hat ein Freund viel Negatives von Berlin berichtet. Er arbeitet dort zur Zeit und sieht sicher nicht nur die fröhliche, saubere, bunte Touristenwelt., wie ich in den letzten Tagen. Aber insgesamt kann ich meinen Eindruck wohl mit wenigen Worten zusammenfassen, und werde mir damit sicher auch einige Feinde machen:

Berlin sieht fast aus wie Köln. Nur größer. Und sauberer.

Realität

Im hiesigen Gesundheitswesen geht es nicht darum Gesundheit zu erhalten oder herzustellen, sondern einzig und allein darum, mit der Krankheit der Menschen möglichst viel Geld zu machen.

Dann werden auch nur Krankenschwestern und keine Gesundheits- und Krankenpflegerinnen gebraucht.

Am Anfang war ein Ohr…

…oder ein Auris.

Jetzt sind es drei Peugeots. 206+, 308 und 308 CC.
Klingt nach Autos. Vielen Autos! Mehr als nur diesen vieren um genau zu sein.
Aber der Auris an sich war eben der erste von acht. Und eine Geschichte für sich.

Der Froschkönig war zunächst vollkommen begeistert von dem Auto. Dieses traumhafte blau! Blau ist ja ohnehin toll. So… blau!
Dann kam die erste Zerreißprobe. Zunächst sah es danach aus, dass sie Aachen in einem denkbar schlechten Licht darstellt. Doch schon bald stellte sich heraus, dass sie nur der Anfang einer langen Kette von schlechten Erlebnissen war. An einem Sonntag Nachmittag im Spätsommer 2007 wurde die Scheibe der Beifahrertüre eingeschlagen. Für 2,50 Euro und einen Personalausweis.
Schon kurz darauf machten sich die Bremsen zum ersten Mal bemerkbar. Zunächst noch recht dezent und mit lauter Musik ausblendbar. Dann wurde es jedoch penetranter und Toyota montierte die ersten „Antiqietschbleche“. Ohne Erfolg. Sie wiederholten dies im Laufe der drei Jahre auch noch etliche Male. Kein Blech half. Auch „Antihitzebleche“, die ein anderes Problem beheben sollten, wurden mehrfach ausgetauscht. Einzig die Funktion der Bremsen, die ja so groß in den Nachrichten waren, war zuverlässig. Gelegentlich musste man die Fußmatte zurückziehen, weil sie sich eben im Pedal verfing, aber darauf hat man ja immerhin Einfluss.
Keinen Einfluss hat man auf andere Verkehrsteilnehmer. Da wären zum Beispiel Taxifahrer. Einer wollte auf der Autobahn die Spur wechseln. Ihm war dabei das Ohr völlig egal. Beifahrerseite neu. Auch Pizzaboten sind Verkehrsteilnehmer. Und dieser eine ganz speziell hielt die Handbremse für unnötig. Er versuchte statt dessen mit seinen Beinen das Auto aufzuhalten und landete dabei auf der Motorhaube. Aber die wurde ja kurz darauf ohnehin neu lackiert denn auch LKW-Fahrer sind nicht so leicht zu beeinflussen. Unerwünschte Ladung, in diesem Fall Eisplatten auf der Plane des Anhängers, darf sich wenn es nach ihnen geht auch mitten auf der Autobahn wieder verabschieden. Motorhaube ausbeulen und neu lackieren. Falscher Lack. Zu spät gesehen, es war Winter und das Licht entsprechend schlecht.

Die Entscheidung das Fahrzeug nach dem Auslaufen des Leasingvertrages zu übernehmen – oder eben nicht – fiel entsprechend leicht. Pech ist gar nicht schwarz sondern blau. Und quitscht! Auris. Nicht gold, sondern Ohr!

Die Unzufriedenheit mit dem Auris gipfelte dann darin, dass der Froschkönig am letzten Pfingstwochende sein zukünftiges Auto zur Probe hatte. Der zweite Peugeot. Ein schwarzer 308 CC mit viel Werbung. Danach war er noch unzufriedener mit dem pechblauen Stück und war umso entsetzter, als er erfuhr, dass sich die Lieferung seines Cabriolets verzögern würde.
Beeindruckt von der ausgezeichneten, französischen Löwenqualität ließ er sich für die Wartezeit einen kleinen Werkstattwagen geben. Einen 207. Grau. Mit viel Werbung.

Dann kam er. Der braune, rassige 308 CC. Mit seiner samtigen, grauen Haut. Aus Leder. Überall. Und ganz ohne Werbung.
Doch was war das?! Schon am ersten Abend ging eine Kontrollleuchte an. Sollte das etwa wieder der Anfang vom Ende sein?! Die zuvorkommende Werkstatt behob den Fehler innerhalb eines Tages. Der wurde natürlich wieder mit einem Werkstattwagen – der bereits bekannte 207 – überbrückt.
Denkste. 15 km hat es gehalten da leuchtete sie ihn wieder in ihrem grellen Orange an. Bis zum Montag musste sie also leuchten. Eine Leuchte für irgendwie 30 und mehr Fehlermeldungen hieß es in diversen Bastlerforen. Montag dann ein neuer Korrekturversuch. Als kleinen Trost gab es jetzt zum ersten Mal einen 308. Mit viel Werbung. Zum edlen Auto hieß es irgendein Stecker locker. Jetzt läuft er. und das schon seit mehreren tausend Kilometern.
Dennoch musste er noch einmal in die Werkstatt. LKW-Fahrer scheinen auch vor schönen Autos nicht Halt zu machen. Dieser eine fand ihn besonders anziehend. So anziehend, dass er sich mit ihm die Autobahnauffahrt teilen wollte. Und dabei den fahrerseitigen Außenspiegel aus dem Weg schaffte. Nicht ohne dabei Kotflügel, Fahrertüre und A-Säule einzubeziehen. Hier kommt Löwe Nummer 6 ins Spiel. Ein 308 ohne Werbung. Einfach nur weiß. Die Werkstatt hat alles erneuert. Die Unglücksteile haben das Auto also verlassen. Vielleicht mag der LKW-Fahrer sie ja haben?! Er fühlte sich doch zu dazu hingezogen.
Außerdem fehlt ja noch etwas für das wirklich schlechte Omen: Das Quitschen.

Dauerhaft steht da also die Nummer eins. Mein kleines Schwarzes. Und das edle Cabriolet. Die Nummer 4. Und vorübergehend jetzt noch ein 308 in anthrazit. Nummer 7. Er sucht derzeit noch nach einem eigenen Zuhause.

Was müssen unsere Nachbarn nur denken?