(M)ein Tag!

Mein Geburtstag ist jetzt schon eine ganze Weile her, aber es war ein toller Tag!

Der Froschkönig hat sich auf Malta mit der englischen Sprache vergnügt und meine Mutter und ich wollten eigentlich nach Vrouwenpolder, ab ans Meer!
Der Wetterbreicht hat uns allerdings davon abgehalten: Sturm, Sturm, nochmehr Sturm und etwas Regen.

Also sind wir nach Aachen gefahren, haben im Café Haus gefrühstückt und sind mit der Kamera vom Froschkönig durch die Stadt gelaufen. Dort war das Wetter absolut klasse!

Und obwohl ich jetzt schon seit fast 3 Jahren ganz nah am Tagebau wohne, muss ich ja gestehen, dass ich erst an diesem sonnigen, aber windigen Tag endlich mal einen der vielen Aussichtspunkte besucht habe.

Impressionen

Aachener Dom

Aachener Dom

Aachener Dom

Aachener Dom

Aachener Dom

Das haekelschwein durfte natürlich mitkommen. Und eine Kerze im Dom anzünden gehört ja schon irgendwie dazu…

Der Kreislauf des Geldes

Blümchen

Mein Freund der Baum

Herbstmädchen

Der Elisengarten war auch wundervoll herbstlich. Und ich sollte einen Baum umarmen… mein Freund der Baum :D

Dickes Ding

Fotofieren 1

Fotofieren 2

Einige dieser Bilder könntet ihr schon von meinem Twitter-Account kennen…

Dieser kleine Knirps war uns völlig unbekannt. Er spang aber aufgeregt um mich herum und wollte unbedingt „fotofieren“.
Wie soll man denn da „nein“ sagen?

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Bevor ich hier gar nichts mehr schreibe…

…schreibe ich lieber mal auf, über was ich eigentlich gerne schreiben würde:

  1. Swopper sponsored by Froschkönig, inklusive SwopperAir-Test und Bewertung von „Maßlos“ in Düsseldorf, huch, ich muss noch schnell ein Foto machen!
  2. Meckernde Leute an Supermarktkassen: Mann der sich über getrennte Doppelpacks aufregt, Frau die meint, berufstätige hätten keine Chance im Aldi die Schnäppchen einzuheimsen
  3. Ravensburger Puzzles inklusive deren grandiosem Service
  4. Aktueller Stand meiner Haarschmucksammlung – ich bin verrückt!
  5. Haarschmuckeigenproduktion
  6. selbst getestete Rezepte aus dem 30-Minuten-Menü-Kochbuch (bisher sind es 6
  7. Erfahrungsbericht zu fashionforhome.de
  8. Twitter-Klugscheißerei mit Schizophrenieverwurschtelding
  9. Schweinehund besiegt Sport
  10. War da nicht mal was mit Gothic?

Also die Ideen sind da!

Aber die Zeit wird gerade anderweitig beansprucht. Hier in Auszügen, wo die Zeit bleibt: Studienbriefe auf meinem Kindle lesen, ganz akribische Gartenpflege, Kochen, Grillen, Arbeiten, …

Wettermeckern

Nachdem ich letztes Jahr oft über den Winter, den Schnee und die Kälte gemeckert habe, gefallen mir die Straßenverhältnisse dieses Jahr ausgesprochen gut. Diese Bodenhaftung ist wundervoll.

Aber uns Menschen kann man es doch nie recht machen:

Jetzt fehlt mir das Weiß. Irgendwie passten die beiden letzten Jahre fast schon in ein Bilderbuch. Ich würde das Haus so gerne einmal bei Sonnenschein und mit dicker, weißer Mütze fotografieren! Jetzt passt der Anblick eher in einen Dokumentarfilm über die globale Erwärmung, die Temperaturen kann man ja nicht sehen.

Aber lieber sonnig, klirrend kalt und trocken, als matschiger Fußboden. Regenmatsch.

Ich öffne die Augen

Mittlerweile ist draußen ja schon nahezu jeder Baum saftig grün, doch vor 2 Woche dachte ich noch bei jeder Autofahrt, dass ich in den letzten Jahren wirklich blind gewesen sein muss.

Wie konnte ich die Augen so effektiv vor dem verschließen, was jedes Frühjahr um uns herum geschieht?

All die weißen und rosafarbenen, die großen und kleinen Blüten.
Die Blätter, die vom einen auf den anderen Tag plötzlich da sind.
Bäume gleicher Gattung direkt nebeneinader, einer davon bereits mit zarten grünen Spitzen, der andere ganz kahl, nur dunkelbraune Äste.
Das Vogelgezwitscher, das plötzlich da herkommt, wo kurz zuvor noch Ruhe war.

Mein erster Gedanke war, dass ich es in den 5 Jahren mitten in Aachen nicht so wahrnehmen konnte. Doch als ich vor genau 2 Wochen durch die Straßen fuhr, habe ich es auch dort gesehen. Es sprang mir in die Augen. Die Bäume verwandeln sich nicht nur am Rand der Autobahnen.

Es gibt keine Entschuldigung, ich hatte noch viel mehr Möglichkeiten es zu sehen. Ich bin schließlich größtenteils als Fußgänger durch die Straßen gegangen. Ganz ohne Abschirmung. Ich war mittendrin. Und doch nicht da.

Es ist so wunderschön.

Schnee verkauft sich schlecht

Ich war heute nochmal kurz beim Autohaus meines Vertrauens. Dabei fiel mir sofort eine Veränderung zu meinem letzten Besuch auf:

Die Gebrauchtfahrzeuge auf dem „Hof“ waren wieder als Autos zu erkennen.
Sprich: Vom Schnee befreit.

Letztes Mal hatte ich mir schon überlegt, dass diese weißen Hügel sich doch sicher nicht sonderlich gut verkaufen. Ist ja quasi die Katze im Sack. Oder eben das Auto unterm Schnee. Solche Berge hat schließlich derzeit jeder vor der Haustüre, warum also noch einen kaufen?

Laut Auskunft des Autokäufers hat sich die Schaufelaktion auch bereits gelohnt: Autos wurden verkauft. Der „Hof“ ist schon leerer geworden. Man soll ja schließlich vor dem Jahreswechsel auch aufräumen, keine Wäsche hängen lassen, kein schmutziges Geschirr rumstehen haben, …

Und im neuen Jahr dann ganz viele gute Vorsätze haben…

Oh du fröhliche!

Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr mir dieser Schnee auf die Nerven geht.

1. Andauerndes Schneeschaufeln. So viel Sport treibe ich das ganze Jahr über nicht. Und möchte ich auch gar nicht!

2. Rutschgefahr beim gehen, laufen und fahren. Die Schrecksekunden sind nicht mehr einfach zu zählen.

3. Parkplatzsuche ist Krieg! Und Krieg ist bekanntlich etwas negatives. Nichts wünschenswertes.

4. Trotz pünktlichster Bestellung sind diverse Geschenke noch immer nicht hier angekommen. Stecken wohl auch im Schnee fest.

5. Auch wenn es eigentlich nur ein beliebiger Anlass ist, sich mit der gesamten Familie zusammezurotten, ist mir dieses Fest doch irgendwie wichtig. Zu nahezu keinem anderen Anlass, außer eventuell dem Geburtstag meiner Oma, sehe (und höre!) ich sie nahezu alle gleichzeitig. Und dieses Jahr war das anders.

Witterungsbedingt war eine Fahrt zu Oma/Mama nicht möglich. Ich habe also eine neue Form von Heilig Abend kennengelernt.

Es ist so angenehm zu wissen, dass das nächstes Jahr wieder etwas normaler abläuft. Der Mensch ist und bleibt eben ein Gewohnheitstier.