Stilblüten aus der Psychiatrie #2

Ha! Ich hab etwas gefunden, womit ich in unregelmäßigen Abständen meine Leser erheitern kann, mit Situationskomik aus meinem Berufsalltag.

Teamübergabe, neuer Patient wird besprochen:

Pfleger 1: Er wohnt in einer Wohngruppe, nach der Langzeittherapie wurde er dort von einigen geschnitten.

Pfleger 2: Wie? Fremdaggressive Borderliner?!

Patient wirkt immer wieder unmotiviert, passt aber nicht wirklich ins Krankheitsbild Depression… eher chronisch faul, Oberarzt fragt:

Ist der überhaupt depressionsfähig?

Schwerst Borderline-erkrankte Patientin spricht mit Bezugspfleger über Blumen und vergleicht ihn mit einer Rose, er tut es ihr gleich:

Also sie sind ja am ehesten eine Schnittblume.

Und hier sind die ersten Stilblüten zu finden.

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Stilblüten aus der Psychiatrie

Lange nichts mehr über die Arbeit geschrieben. Macht man schließlich auch nicht, Schweigepflicht und so. Aber die ein oder andere Stilblüte muss dann doch mal festgehalten werden. Ab und zu wird es einfach grenzwertig zynisch:

Küchendienst (Borderline-Patientin) holt Messer ab, Krankenpfleger:

Ist das für den Arm oder für die Wurst?

Angehöriger ruft an, Pflegerin fasst das Gespräch für ihre Kollegen zusammen:

Betrunkener Papa soll bitte im Alkoholikerparadies abgeholt werden.

Das Konsumverhalten einer medikamentenabhängigen Patientin wird in der Übergabe beschrieben:

Sie isst Benzos wie andere Smarties.

Wer ist da verrückt?! ;)