Haare, nichts als Haare! #1 – Schere und Haarakrobatik

Nachdem meine Sport-Reihe nach Zähmung des Schweinehundes etwas ruhiger werden wird, hier eine neue Serie ;)

Meine Haare und ich – das ist spätestens seit meinem 14ten Lebensjahr eine Berg- und Talfahrt.

Mit 14 habe ich sie zum ersten Mal kurz schneiden lassen. Wirklich kurz. Im Supermarkt sagte die Kassiererin:

Ich glaube, der Junge ist zuerst dran.

Mir war’s egal.

Mit 15 habe ich auf dem Kunsthandwerkermarkt in Aachen Pacos Haarnadeln entdeckt und fasste den Entschluss sie wieder wachsen zu lassen. Ich hatte ja immer Haare bis zum Hintern. Dunkelblond.

Im nächsten Jahr waren die Haare noch erst kinnlang, also nicht lang genug  für Haarnadeln und mit 16 dann wieder zu kurz, einfach weil’s ja doch nett war und die Bilder in den Zeitschriften immer so und lebhaft aussahen und die Geduld nicht ausreichte. Wieder wachsen lassen, weil ich es so oft dann doch nicht zum Frisör geschafft habe.

So ging es im 2-Jahres-Rhythmus noch bis zu meinem 20sten Geburtstag weiter. Und kurz vor meinem 22stenkam wieder dieser Wunsch:

KURZ, KURZ, KURZ!

Doch habe ich mich entschieden, dass ich meinen Haaren nochmal die Chance gebe zu wachsen.
Ich habe mich sehr bewusst gegen diesen regelmäßigen Radikalschnitt entschieden.

Geholfen haben mir dabei sogar die bereits erwähnten Haarnadeln.
2006 – also ziemlich genau zu dem Zeitpunkt, als wieder eine Entscheidung anstand, habe ich auf dem historischen Jahrmarkt in Kornelimünster wieder Paco’s Haarakrobatik entdeckt.
Und siehe da: Die Nadel hielt in meinen etwa schulterlangen Haaren! Ich war glücklich, die Nadel gekauft und die neue Vielfalt machte es mir leicht, auf den Frisörbesuch zu verzichten beim Frisör statt nach dem Kurzhaarschnitt, einen Stufenschnitt zu verlangen. Hatte meine beste Freundin ja auch immer, und sah so toll aus.

Ich glaube, dass mir das auch stand, aber ich war aufgrund von Faulheit und zwei linken Händen nicht fähig willig mir regelmäßig die Mühe zu machen, meine Mähne über eine Rundbürste zu föhnen. Also sahen meine Haare einfach nur ungleichmäßig lang und zottelig aus.

Die letzten Stufen (mit Ausnahme meines Pony) hat mir ein Frisör 2008 abgeschnitten. Ein Jahr vor dem allerschlimmsten Erlebnis, das meine Haare je hatten. Eine Frisör-Meisterprüfung.

Aber dazu später mehr. Vielleicht dann sogar eins der schrecklichen Fotos?

Jetzt nur ein bereits bekanntes Bild, mit Haarnadel:

Metal-Streuselkuchen

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