Projekt „Gothic Friday“ – April: Vampir reist nach Las Vegas?

Morgen ist er wieder, der dritte Freitag im Monat. Und auch wenn meine Internetnutzung derzeit so gering ist, wie wohl seit 10 Jahren nicht mehr – da hatte ich noch ein 56k-Modem und musste für jede Minute blechen – möchte ich es mir doch nicht nehmen lassen auch diesen Monat am Gothic Friday teilzunehmen.

Shan Dark und Spontis stellen uns mit ihrem Thema „Top of the Goth“ vor die Wahl.
5 empfehlenswerte Filme (für jede schwarze Seele) oder 5 musikalische Coverversionen.

Bei mir gibt es eindeutig die Filme. Filme, die ich nicht nur jeder schwarzen Seele ans Herz legen würde, sondern einfach jedem. Die Reihenfolge ist hierbei zufällig nochmal gemischt, alle 5 sind so unterschiedlich, dass sie nicht vergleichbar und somit auch nicht in eine Rangfolge zu pressen sind.

The Big Lebowski
Bowling, White Russian, ein Teppich, grüner Nagellack und Asche im Wind. Und das Stroh nicht zu vergessen.

Interview mit einem Vampir
Die langen blonden Haare an Tom Cruise finde ich zwar wirklich hässlich, aber der Film ist  klasse.
Die Liebe eines Untoten zur Vergänglichkeit des Lebens, der Wunsch der kleinen Vampirin zu altern, die Bemühungen in einer Welt voller Leben nicht aufzufallen.
Und die Rolling Stones in der letzten Szene.

Italian Job
Meisterdiebe sind toll. Egal ob „Verlockende Falle“ oder die „Oceans“-Filme. Ich mag sie alle.
Aber nur in diesem einen Film spielt mein Traumauto eine absolute Hauptrolle und beglückt dadurch mit einer wundervollen Verfolgungsjagd, die nur durch den alten Mini in „Bourne Identity“ Konkurrenz bekommt.

Butterfly Effekt
Wenn du die Vergangenheit ändern könntest um in der Zukunft jemanden zu beschützen, den du liebst, was würdest du tun?
Hier könnte wohl auch Donnie Darko stehen, ein Film in dem ich bei jedem Ansehen neue Details entdecke. Und den Soundtrack liebe. Doch Butterfly Effekt hat mich durch die Art der Zeitreisen wirklich begeistert. Jede kleinste Tat kann die Zukunft maßgeblich verändern.
Logikbrüche tun ihm nicht weh, sind aber vorhanden. Natürlich. Schließlich geht es hier um Zeitreisen!

Four Rooms
Hierzu kann ich wohl nur sagen, dass bei diesem Episodenfilm Tarantino und Rodriguez am Werk waren. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn.

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6 Antworten zu “Projekt „Gothic Friday“ – April: Vampir reist nach Las Vegas?

  1. Hi!

    Sehr interessante Auswahl! :)
    „Interview mit einem Vampir“ ist
    auch einer meiner Lieblingsfime
    ( auch wenn er diesmal in meinem
    Beitrag nicht erwähnt wird ),
    „The Butterfly Effect“ fand ich ebenfalls
    nicht schlecht und das Thema an sich
    ist ja auch irre interessant! Was passiert,
    wenn man nachträglich die Zeitlinie beeinflußt?
    Nicht umsonst wird diese Frage in einigen
    Filmen und Serien näher beleuchtet. Bei Star Trek
    gibt es gar eine „oberste temporale Direktive“…

    OMG dachte ich bei „The Big Lebowski“ *ggg*
    Dem Film kann ich irgendwie so gar nichts
    übermäßig Tolles abgewinnen… Mein Freund
    mag den Film auch, ich verstehs nicht… ;) LOL

    „The Italian Job“ landet bei mir so ziemlich im
    Mittelfeld und „Four Rooms“ sagt mir nichts…
    Tarantino-Filme mag ich allerdings auch nur
    bedingt. Manche finde ich super, manche aber
    auch echt schrottig… *fg* ;)

    Dunkle Grüße! :)
    Melle

  2. Von deinen düsteren Lieblingen kenne ich ehrlich gesagt nur „Interview mit einem Vampir“. Aber das macht nix, denn dein Beitrag ist unheimlich toll geschrieben – ich wöllte jetzt am liebsten alle der anderen Filme auch unbedingt sehen. Echt überzeugend, Frau nrssss ;-

    Auch wenn ich – wie Melle – kein großer Tarantino-Fan bin, so wurde mir „Four Rooms“ doch schon von einigen ans Herz gelegt. Auch „Butterfly Effect“ und „The Big Lebowski“ schon mehrfach. „Italian Job“ sagt mir so gar nichts – ich kenne nur „The Australian Job“ – ist so ähnlich, auch mit Typies, die einen Coup drehen wollen.

  3. „Butterfly Effect“ fand ich auch überaus reizvoll und packend. Dieser Film hätte es fast in meine Top 5 geschafft. Mich ärgert es nur, dass sich nicht das wohl ursprünglich von den beiden Regisseuren angestrebte Ende „durchsetzen“ konnte, sondern das von der Produktionsfirma bevorzugte, welches dem klassischen Happy-End mehr ähnelt.

    „Interview mit einem Vampir“ wurde beim „Gothic Friday“ ja schon ein paar Male angeführt. Asche auf mein Haupt, aber ich kann diesem Streifen nicht wirklich viel angewinnen. Vielleicht ist mir Tom Cruise einfach zu unsympathisch, obwohl ich ihn in „Vanilla Sky“ auch ertragen konnte, ohne das er mir den Spaß an der Geschichte nehmen konnte.

    „Italian Job“ ist leider typisch Hollywood. Die Grundidee ist absolut nicht übel. Der Film ist auch durchaus sehr unterhaltsam, aber es wird doch hin und wieder über das Ziel hinausgeschossen, insbesondere was Actionszenen angeht. Oft wird mir durch diese übertriebenen (und extrem unrealistischen) Verfolgungsjagden der Spaß an einer Erzählung genommen.

    Zu den beiden anderen Filmen kann ich nichts sagen. „Four Rooms“ kenne ich nicht und an „The Big Lebowski“ kann ich mich nur noch sehr dunkel erinnern.

  4. »Butterfly Effect« …ich weiß gar nicht mehr, aus welchen Beweggründen ich diesen Film sah. Doch seitdem führt auch dieser die Spitze meiner Sammlung an. Denn nicht nur das Spiel mit den Zeitreisen an sich ist fantastisch umgesetzt, sondern gerade diese Detailhascherei in den folgenden »Was-wäre-wenn«-Szenarien.

    Und vielleicht sollte ich mir wirklich einmal den Spaß machen und bewusst auf die Logikfehler achten.
    Jedenfalls ist das einer der Filme, bei denen ich aus Prinzip die nachfolgenden Produktionen ignoriere. Denn ich möchte mir dahingehend nicht die Stimmung verderben lassen.

    Zu Marcus:

    […]Mich ärgert es nur, dass sich nicht das wohl ursprünglich von den beiden Regisseuren angestrebte Ende „durchsetzen“ konnte, sondern das von der Produktionsfirma bevorzugte, welches dem klassischen Happy-End mehr ähnelt.[…]

    Im Grunde bin ich auch kein Freund der klassischen Happy-Ente, vor allem dann nicht, wenn es nachträglich zur Beruhigung der Massen eingebaut worden ist. Doch bei Butterfly Effect hätte das originale Finale zu sehr mit der Filmatmosphäre gebrochen. Zumindest für mich.
    Denn trotz aller Tragik innerhalb diverser Szenarien legten doch Amy Smart, Ashton Kutcher und vor allem Ethan Suplee (Thumper) einiges an Witz in die Charaktere. Etwas, das den Film an sich stark auflockerte. Und da wäre die letztendliche Totgeburt ein zu großer Schlag geworden.

    Davon mal abgesehen gebe ich Recht was das konsequente Happy-End-Ende des Filmes anbelangt. Da es eine Version gibt, in der Evan Kathy nachgeht. Und der verzückte Zuschauen auf ein »Wiedersehen im Alles-wird-gut-Szenario« hoffen kann und somit zum Taschentuch greifen darf. Da hatte ich auch kopfschütteln abgewunken.
    Doch jenes Stocken und dann doch seines Weges gehen, um das Thema endgültig abgeschlossen zu lassen, besitzt eine Melancholie, die den Film perfekt ausklingen lässt. Aber vielleicht werde ich auch zu sentimental.

    Four Rooms…es fällt mir gerade schwer, die Beweggründe zu finden, weswegen man den Film nicht lieben könnte. Da muss man wohl schon das Humorverständnis eines verknöcherten pullundertragenden … besitzen. Im Grunde allzu perfekt für Silvesterabende, wenn man dem Tag ohnehin nichts abgewinnen kann.

  5. @Guldhan und @Marcus: Ihr habt mich gerade zusätzlich zu nrsss überredet – ich werde mir „butterfly effect“ als nächstes zulegen. Der klingt echt spannend!!

  6. Pingback: Gothic Friday April - Resümee

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