Lieblingshobby

Kaum ist die erste Schneedecke geschlossen, gehen unsere Nachbarn wieder ihrem liebsten Hobby nach:

Schneeschaufeln

Was machen die eigentlich im Frühjahr? Wenn es weder Laub noch Schnee gibt?
Ich weiß es nicht. Es ist geräuschlos und zieht meine Blicke daher nicht sonderlich an.

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Zahnarzt

Wer kennt sie nicht, die Angst vor dem Zahnarzt?

Ich!

Wobei… wenn der mir demnächst häufiger dieses fiese Wort um die Ohren klatscht, das er gestern benutzt hat, dann lerne ich sie eventuell doch noch kennen.

2 5 Karies distal

KARIES!!! In meinen Zähnen.
Ich bin bis ins Mark erschüttert. Dabei hatte es sich ja schon vor einem Jahr angekündigt. Da hat er begonnen diesen einen Zahn (und den daneben…) zu beobachten. Also war da wohl schon eine Schädigung des Zahns vorhanden, oder? Und diese unausprechliche, irreversible Erkrankung vorprogrammiert…

Wenn ich mir vorstelle, dass da jetzt ein Loch in der Schutzhülle meines 2-5ers ist… Bakterien, Säure, etc. ungehindert tief an meinen Zahn herankommt… da mag ich gar nichts mehr essen und am liebsten nur noch Alkohol trinken.Pur. Bakterien, Viren, Pilze, … alle sollen sie abgetötet werden!
Das ist sicher stark übertrieben und der Hunger hat mich eben sogar zu einem Nutellabrötchen überreden können, aber toll ist dieses Gefühl dennoch nicht.

Nach einem so traumatischen Erlebnis werde ich nun wirklich den Ratschlag aller Zahnärzte befolgen: Nach JEDER Mahlzeit Zähne putzen.

And the winner is…

Der Froschkönig hat mir ja schon vor mehr als drei Jahren sein (einziges) Haustier vorgestellt:

Das haekelschwein.

Letztes Jahr habe ich mir dann ein Herz gefasst und ebenfalls fünf dieser rosa Tierchen ins Haus geholt. Die meisten hatten die Massentierhaltung jedoch sehr schnell satt. Eins hat sich sogar an seine Zücherin, eine Oma, erinnert uns sich direkt bei meiner Oma eingemietet. Sie war überglücklich jetzt wieder ein Haustier zu haben, und dann auch noch ein so pflegeleichtes und zugleich nützliches.

Das Königs-Schwein ist jedoch immer etwas besonderes geblieben: Es hat eine ganz andere Wolle. Meine Idee ist, dass diese Wolle es besonders fotogen macht. Aber alles nur Theorie.

Keine Theorie sondern Tatsache ist, dass es vor kurzem einen Modelkontest gewonnen hat. Für den haekelschwein-Kalender 2011.
Und genau der ist heute hier eingetroffen. Der Star selbst war jedoch nicht anwesend, so dass sich mein Schwein bereiterklärte vor dem Kalender zu posieren:

Das haekelschwein gehört übrigens zu den „Persönlichkeiten“, die evetuell direkt vom web 2.0 profitiern…

Zwei Gedanken…

…zu der Stadt in der ich derzeit lebe:

Hier konnte es letztes Wochende nicht zu solchen Straßenüberflutungen kommen wie in Bochum und Essen:
Die Anwohner sind schließlich, wie bereits erwähnt, sehr auf die Laubentfernung aus. In meiner letzten Aufzählung habe ich den Herrn vergessen, der mit seinem Rasenmäher die Blätter vom Bürgersteig (NICHT von der Wiese!!!) entfernt hat.

Die Stadt scheint ein eigenes Programm zur Nachwuchsförderung zu haben:
In unregelmäßigen Abständen – in den letzten 3 Jahren immerhin 4 Mal – drehen die hier in den bereits dunklen Abendstunden einfach den Saft ab. Angeblich sollen Stromausfälle ja in engem Zusammenhang zu hohen Geburtenzahlen 9 Monate später stehen. (Gab es da nicht mal eine Geschichte aus New York?)
Mich wundert es: Immerhin funktioniert die Pille im Dunkeln genauso gut und ich wüsste auch nicht, was gegen die Verwendung von Kondomen im Dunkeln spricht…
Selbst in Hollywoodstreifen wird das Licht oft erst nach dem Akt wieder eingeschaltet…

Wohnsituation

Was mich an meiner aktuellen Wohnsituation ärgert:

  • Nachbarn im Haus:
    • sie rauchen
    • sie hören Musik und spielen Videospiele
    • sie schaffen es nicht, fehlerhaft bei ihnen eingeworfene Post ungeöffnet weiterzuleiten
  • Nachbarn in der Umgebung:
    • sie schaufeln Schnee, laut und uneffektiv, während es noch schneit und streuen dann Salz Korn für Korn
    • sie fegen Laub, bei Regen, bei Sturm (und gießen es dann, damit es nicht wegfliegt), mit dem Handfeger, Blatt für Blatt
  • irgendwer stellt sich immer wieder auf „meinen“ Parkplatz
  • die Putzfrau, die jeden Donnerstag Vormittag das Treppenhaus staubsaugt und dabei gegen unsere Wohnungstür donnert
  • die vielen Spinnen jeder Größe im Haus und drumherum
  • die schlecht isolierten Fenster und Wände und die hohen Heizkosten
  • dass es 2 Minuten dauert, bis im Bad endlich heißes Wasser kommt
  • die große Entfernung zu meiner Heimatstadt
  • seitdem ich ein Auto habe: der viele Schnee im Winter
  • die Küche: klein, niedrig, untauglich