Freitags-Füller # 48

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1. SaureGurken Zeit? Schon wieder jemand schwanger?!

2. Irgendwie an mir vorbeigegangen, die olympischen Spiele.

3. Der Schnee ist endlich weg. Weggespült!

4.  Es ist warm in meinem Haus.

5. Es ist 16.45 Uhr, das bedeutet in 3 Minuten ist es 16.48 Uhr.

6.  Motivation ist schwer zu finden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das was kommt , morgen habe ich ein Referat geplant und Sonntag möchte ich  fertig sein!

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Die Zeit rennt!

Vor Karneval hatte ich noch das Gefühl, dass die Zeit bis zum Abschluss meiner Ausbildung gar nicht mehr vergeht. Jetzt läuft sie mir davon.

Jetzt habe ich auch schon meine praktische Prüfung hinter mir. Ich bin so erleichtert. Und gleichzeitig so im Zeitdruck. Selbstgemacht. Wie immer.

Für die mündliche Prüfung muss ich noch ein Referat ausarbeiten. Bis Montag. Dabei hatte ich schon den ganzen Januar den „Arbeitsauftrag“ vor mir liegen.
In 2 Wochen soll hier diese Wohnung, jedenfalls mein Zimmer, weitestgehend leer sein. Einen potenziellen Nachmieter gibt es noch nicht. Also auch niemanden, der meinen Kleiderschrank übernehmen kann.

Einfach nur ein bisschen mehr Zeit. Heute Nachmittag, oder morgen früh. Oder zumindest Montag Vormittag. Damit ich meine Ausarbeitungen dann noch ausdrucken kann.

Unmöglich. Die Arbeit ruft.

MRSA

Mehr ReSistenzen dank Antibiotikamissbrauch!

Und wie schön, es doch immer wieder ist, wenn der mikrobiologische Befund eintrifft, nachdem ein Patient schon verlegt wurde. Wohlgemerkt nach mehreren Tagen ohne Isolation.

Die kommen übrigens nicht mehr nur aus dem Krankenhaus oder Pflegeheim. Auch Abstriche vom Aufnahmetag, direkt nachdem der Verband von zu Hause zum ersten Mal entfernt wurde um zu sehen was sich darunter verbirgt, können die bösen Keime aufweisen.

Lecker!

Freitags-Füller # 47

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1. Warum müssen wir  so an die Zeit gebunden sein?

2. Müsli im Frühdienst udn Salat im Spätdienst, das ist inzwischen eine Gewohnheit.

3. Unser Kalender erinnert mich daran, dass wir bald endlich fertig sind.

4.  Ich mache es leider so wie ich es immer mache.

5. Wie sollte ich denn wissen,  was sich alles verändert?

6. Ich brauche eine preiswerte Lösung .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine traumreiche Nacht, morgen habe ich eine Übung für’s Examen geplant und Sonntag möchte ich zu einer Freundin und meiner Familie!

Rosenmontagszug in der Vorstadt

Ich gebe es zu: Ich bin Karnevalist. Und ich bin es gerne!

Es macht mir unglaublichen Spaß, und das jedes Jahr, in der Stadt meiner Kindheit im Rosenmontagszug mitzugehen. Trotz diverser wiederkerhrender Begleiterlebnisse, die einem die Freunde daran nehmen könnten:

  • Dieser Kostümwettbewerb, eigentlich soll er die Qualität der Kostüme, und somit des gesamten Zuges fördern. Mit gewissem Erfolg. Und dem Nebeneffekt des Neides, Gerüchten um Bestechung, voreingenommene Jury, …
    Kann man nicht einfach ein tolles Gruppenkostüm haben und sich freuen, wenn man dafür noch einen Preis bekommt? Muss man da die anderen dafür verurteilen, dass sie mehr „Anerkennung“ erhalten haben? Anerkennung. Darum geht es doch eigentlich im Karneval gar nicht!
    Um Spaß geht es. Und den verderben sich zu viele schon bei der Aufstellung durch Missbilligung der anderen Gruppen, in der Angst, dass diese „besser“ sein könnten.
  • Die Kälte, dieses Jahr so schlimm wie nie. Stundenlanges Warten. Eine Stunde vor dem Start schon zur Aufstellung gehen. Rumstehen. Warten. Und dabei frieren. Die Bewegung fehlt dann einfach und kann auch durch beste Stimmung und Karnevalsmusik nicht in ausreichendem Maße erreicht werden.
  • „Bettelnde Kinder am Straßenrand“, vorgeschubst von ihren Eltern. Die Plastiktüte weit aufgehalten. Und immer wieder dieser fordernde Ruf. „Alaaf!“ Gut gelaunt, erfreut, spaßig sollte er klingen. Aber er klingt fordernd. Wird immer wiederholt. Geht man an der Tüte vorbei ohne sie mit „Kamelle“ zu füllen kann auch schonmal ein anderer Ruf folgen. „Schlampe!“
    Leider, ob das jetzt politisch korrekt ist wage ich anzuzweifeln, aber es ist das, was wir beobachten konnten, sind diese Kinder nahezu immer aus Familien mit Migrationshintergrund. Im Hauseingang steht die Mutter mit Kopftuch und bewacht die bereits gefüllten Tüten. Die Vermutung, dass gar nicht „Alaaf „sondern „Allah“ gerufen wird hatten einige aus unserer Gruppe.
  • Halbstarke, denen bewusst geworden ist, dass die meisten da hin werfen wo viele Kinder stehen, sind auch so eine Sache. Der Kerl, ich würde sagen etwa 15 Jahre alt, der sich auf den Boden gekniet hat und rief „ich bin auch ein kleines Kind“ war schon irgendwie beeindruckend. Nichteinmal ein Kostüm hatte er an. Im Kontrast dazu die kleine Prinzessin, schätzungsweise 5 Jahre alt. Sie rief: „Ich will nichts mehr!“

Aber es war wieder ein schöner Rosenmontag. Trotz übelster Witterungsbedingungen standen so viele am Straßenrand. Mehr als letztes Jahr. Und es wurde viel aufgehoben. Nicht nur Waffeln und Chips. Das, was liegen blieb, hätte wohl auch niemand mehr essen sollen. Bonbons in undichter Verpackung in salzigen Schneepfützen.

Guten Appetit. Mit freundlichen Grüßen Ihr Zahnarzt.

Freitags-Füller # 46

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1. Heute morgen hatte ich einen künstlichen Sonnenaufgang .

2. Mit meinen Mädels könnte ich sofort lostanzen.

3. Eine Vorspeise mit Freunden zu teilen  vergrößert die Auswahl.

4.  Da ist jemand, den ich näher kennenlernen möchte.

5. Der Geruch von  Holunderblüten erinnert mich an Frühling.

6.  Ich habe wieder angefangen zu träumen und das hat alles besser gemacht .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett , morgen habe ich viel geplant und Sonntag möchte ich snowboarden!

Hieß es nicht…

…vor kurzem noch, dass es im Rahmen der Klimaveränderungen und des Treibhauseffekts weniger Wetterextreme geben soll? So eine Art Verwischen der Grenzen zwischen den Jahreszeiten?

Ich glaube ja eher, da will jemand nochmal zeigen, was Winter überhaupt ist. Dass da Schnee und Kälte zugehören. Rote Schnupfnasen und taube Gesichtsmuskulatur. Kalte Finger und schmerzende Zehen.

Ich mag den Winter ja. Noch immer. Trotzdem.
Schnee ist auch wirklich toll. Solange er weiß und unberührt auf Wiesen, Dächern, etc. liegt.
In brauner, matschiger, glitschiger, eisiger Form auf den Straßen und Gehwegen kann ich ihn nicht mehr sehen!

Weiß der Wetterfrosch eigentlich, was das hier schon seit Wochen nach sich zieht?

Der Müll wird nicht mehr zu den regulären Zeiten abgeholt. Der Restmüllcontainer quillt über. Im Hausflur riecht es nach Abfall. Einige Mieter lagern wohl jetzt ihre verrottenden Speisereste in den Wohnungen.

Es widert mich an!

Und diese Parkplatzsituation in meiner „neuen Heimat“. Da wo normalerweise Platz für Autos ist liegen braun-weiß melierte Eisberge. Ab 150cm Höhe.
Die Straße lässt sich kaum überqueren. Zunächst müssen die Gebirgszüge bezwungen werden.

Ich mag nicht mehr!
Wenn der Winter sich jetzt verabschiedet, mitsamt seiner Kälte, wann sind dann diese Eisberge weg? Noch vor Ostern?

Und werden wir für unsere Undankbarkeit jetzt noch mit einem Rekordsommer bestraft? So wie 2003? Trockenheit, Hitze, Waldbrände?